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Bayern sauer! Herzleiden, weil Star mit Corona spielte?

Bayern-Verteidiger Mazraoui fällt wegen einer Herzbeutelentzündung wochenlang aus. Bei der WM hatte der Marokkaner Corona, stand danach auf dem Feld.
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09.01.2023, 08:14
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Der FC Bayern München befindet sich derzeit in Katar im Trainingslager. Der Start in jenes verläuft aber nicht so wie geplant. So schüttete es aus Eimern, als das Team von Julian Nagelsmann (35) am Freitagnachmittag in Katar landete. Auf den Autobahnen zum Mannschaftshotel stand das Wasser einige Zentimeter hoch. Auch ist da noch der Transferpoker um Nati-Goalie Yann Sommer, der sich als äußerst kompliziert herausstellt.

Damit aber noch nicht genug. So beschäftigt die Bayern-Bosse auch der unerwartete Ausfall von Marokkos WM-Spieler Noussair Mazraoui (25). Sportvorstand Hasan Salihamidzic sprach gegenüber deutschen Medien von einem "Riesenausfall". Weiter sagte er: "Wir werden das noch aufarbeiten, wie das passieren konnte." Doch von was redete der 46-Jährige? Was will der FC Bayern untersuchen?

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Bayern-Bosse sind sauer

Nun: Der marokkanische Außenverteidiger hatte während der Weltmeisterschaft in Katar eine Corona-Infektion, die ihn im Turnier zu einer Pause zwang. Beim Viertelfinalerfolg gegen Portugal (1:0) fehlte Mazraoui, der in Marokkos Team auf der linken Abwehrseite spielte.

Im Halbfinale gegen Frankreich (0:2) lief er aber wieder auf, spielte jedoch nur 45 Minuten. Das Turnier war für ihn anschließend beendet. Der offizielle Grund dafür: eine Verletzung. Bei einer Untersuchung in München wurde dann eine leichte Entzündung des Herzbeutels festgestellt.

Die Bayern-Bosse sind aus diesem Grund sauer. Das vermeldet die «Bild». Geht es nach den Verantwortlichen, hätte der WM-Held im Halbfinal wegen der Corona-Infektion gar nicht spielen dürfen. Auch irritiert die Münchner gemäß Sport 1 und "Bild", dass vonseiten des marokkanischen Verbands bei der WM zu keinem Zeitpunkt von einer Infektion mit dem Coronavirus gesprochen wurde. Hat Marokko also fahrlässig die Gesundheit von Mazraoui aufs Spiel gesetzt?

Öffentlich äußert Salihamidzic hingegen keine Vorwürfe. Es habe zwischen den Teamärzten von Marokkos Nationalmannschaft und denen des FC Bayern stets "eine sehr gute Kommunikation" gegeben, sagte er. Man werde jetzt bei Mazraoui jede Woche einen Gesundheitscheck machen. Einen möglichen Comeback-Termin gebe es nicht.