Zaragoza wechselte bereits im Winter von Granada zum entthronten deutschen Serienmeister, sollte kurzfristig den Kader verstärken, die angespannte Personalsituation lösen. Der Spanier schaffte es letztendlich zu sieben Bundesliga-Einsätzen für die Münchner, von einem Stammplatz war der Flügelflitzer aber deutlich entfernt.
Nun sprach Zaragoza im Interview mit dem bekannten "Twitch"-Streamer Gerard Romero über seine ersten Monate beim deutschen Rekordmeister, trat dabei gegen Ex-Trainer Thomas Tuchel nach.
"Mir wurde von einigen Menschen gesagt, dass Tuchel ein bisschen Spanisch sprechen soll. Ich weiß nicht, ob er das nicht anwenden wollte", meinte der 22-Jährige, sprach mangelnde Kommunikation mit dem Trainer an. Schon rund um den Wechsel wurde über eine Sprachbarriere zwischen Zaragoza und dem Trainer berichtet. Der Bayern-Zugang spricht lediglich Spanisch, kaum Englisch.
Wohl einer der Gründe, warum die Kommunikation zu Tuchel ausblieb. "Mit mir hat er jedenfalls nicht gesprochen, nicht einmal ,Hallo´ hat er gesagt", trat der wieselflinke Spanier nun gegen den Ex-Trainer nach. Tuchel hatte schon vor Wochen erklärt, dass hauptsächlich sein Co-Trainer Nico Mayer mit Zaragoza spreche. "Ich kann nach wie vor kein Spanisch, mein Assistenztrainer kann es, deshalb erklärt Nico ihm die Regeln und Verhaltensweisen im Training", sagte Tuchel damals.
Zaragoza unterschrieb bei den Bayern einen bis 2029 laufenden Vertrag, auch Barcelona sei am schnellen 22-Jährigen dran gewesen, erklärte der Bayern-Spieler nun: "Was in der Presse stand, war Realität." Mit Vincent Kompany erhält Zaragoza nun jedenfalls einen neuen Bayern-Trainer...