Nach der Corona-Infektion von Coach Julian Nagelsmann enthüllte der 26-jährige deutsche Teamspieler, ungeimpft zu sein. Nach der gemeinsamen Reise mit dem später positiv getesteten Bayern-Teamkollegen Niklas Süle hatte sich Kimmich schließlich am 9. November als enge Kontaktperson in Quarantäne begeben müssen.
Zu Wochenbeginn durfte sich der Bayern-Star schließlich freitesten, trainierte am Dienstag und Mittwoch wieder an der Säbener Straße, ehe Kimmich neuerlich bei den Einheiten an der Säbener Straße fehlte. Eine Person im privaten Umfeld des 26-Jährigen war positiv auf das Coronavirus getestet worden, Kimmich musste schließlich neuerlich in Quarantäne, verpasste die 1:2-Pleite in Augsburg am Freitagabend, wird auch in der Champions League gegen Dynamo Kiew fehlen.
Nach der neuerlichen Quarantäne des Mittelfeld-Stars greifen die Bayern nun durch, wie die "Bild" berichtet. Demnach sei Kimmich, aber auch den mutmaßlich ungeimpften Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance am Donnerstag mitgeteilt worden, dass den Stars das Gehalt gestrichen wird. In Bayern gilt seit Anfang November eine Regelung, die klarstellt, dass in Quarantäne befindliche ungeimpfte Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben.
Die Fußballer erhalten rückwirkend für die Quarantäne, die sie bereits absolviert haben, kein Geld. Bei Kimmich, dessen Jahresgehalt auf 20 Millionen Euro geschätzt wird, erspart sich der deutsche Rekordmeister also 384.000 Euro. Und noch einmal so viel für die zweite Quarantäne, in der sich der Mittelfeldspieler aktuell befindet.
Außerdem sei den Spielern klar gemacht worden, dass es künftig zu weiteren Maßnahmen kommen könne. Etwa einer Isolation der ungeimpften Spieler im Training.