Bei den Bayern herrscht große Unruhe. Trainer Hansi Flick liebäugelt mit dem deutschen Teamchef-Posten, äußerte sich in letzter Zeit immer geheimnisvoller über seine Zukunft.
Zwar wurde offiziell Frieden geschlossen zwischen Salihamidzic und Flick, der Trainer entschuldigte sich sogar für seinen "Halt's Maul!"-Sager - hinter den Kulissen geht der Streit aber weiter.
Flick beklagt, dass er nicht genug in Transfersachen eingebunden ist. So gilt der Coach zum Beispiel als großer Fan von Jerome Boateng, der allerdings keinen neuen Vertrag mehr bekommt.
Sogar Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge mischte sich ein und fordert: "Das Theater muss ein Ende haben!"
Für Vereinslegende Stefan Effenberg gibt es nur eine Lösung. Gegenüber "T-Online.de" sagt der "Tiger": "Ich bin lange davon ausgegangen, dass eine Zusammenarbeit im Sinne eines Vereins und des Erfolges unter diesen erwachsenen Menschen möglich sein muss. Eine Zusammenarbeit über den Sommer hinaus wird aber immer unwahrscheinlicher, weil es wohl nicht nur um den Erfolg geht. Das bedeutet, dass einer gehen muss!"
"Warum hat Flick ganz offensichtlich kein Mitbestimmungsrecht bei Transfers? In meinen Augen ist das absurd und fatal. Wenn Flick geht, löst das die Probleme nicht", meint Effenberg weiter.
Ein klares Statement gegen Salihamidzic, der allerdings mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß einen sehr prominenten Fürsprecher hat.