Politik

Beamte: Der Staat soll woanders sparen

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:37

Nach zwei Verhandlungsrunden ist nur soviel klar: Der öffentliche Dienst will ein ordentliches Gehaltsplus, zur Konsolidierung will er nicht mehr beitragen.

Nichts Konkretes hat am Freitagabend gebracht. Weder legte die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) eine in Zahlen gegossene Forderung auf den Tisch, noch die Regierung ein konkretes Angebot. Fortgesetzt werden die Verhandlungen am kommenden Dienstagabend um 18 Uhr.

"Zwei Stunden ernste Auseinandersetzung"

Laut GÖD-Chef Fritz Neugebauer hat es "zwei Stunden ernste Auseinandersetzung" gegeben. Man habe über die Rahmenbedingungen gesprochen und auch die mittelfristige Budgetperspektive erörtert. Die Gewerkschaft habe dabei klargestellt, dass der öffentliche Dienst nicht Träger einer Konsolidierung sein könne. Es gehe darum, die Kaufkraft zu erhalten.

Zur Frage, wer sich nun zuerst bewegen sollte, meinte Neugebauer, der Arbeitgeber solle sagen, was die Leistung des öffentlichen Dienstes wert ist. SPÖ-Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gab nach der Verhandlungsrunde keine Stellungnahme ab.

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