Österreich

Beamter forderte für Sozialleistungen Sex

Heute Redaktion
13.09.2021, 18:42

Schwere Vorwürfe gegen einen pensionierten Beamten in Wels. Er soll für Sozialleistungen sexuelle Leistungen verlangt haben. Am Donnerstag stand er vor Gericht.

Die Vorwürfe wiegen schwer. Der mittlerweile pensionierte Mitarbeiter einer Bezirkshauptmannschaft soll in einem Zeitraum von mehr als zehn Jahren Sozialleistungen vergeben haben.

Als "Gegenleistung" soll er dafür laut ORF "sexuelle Leistungen" verlangt und auch erhalten haben.

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In §309 des Strafgesetzbuches heißt es: "Ein Bediensteter oder Beauftragter eines Unternehmens, der im geschäftlichen Verkehr für die pflichtwidrige Vornahme oder Unterlassung einer Rechtshandlung von einem anderen für sich oder einen Dritten einen Vorteil fordert, annimmt oder sich versprechen lässt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen."

Der Angeklagte stand deshalb am Donnerstag in Wels wegen "Geschenkannahme und Vorteilsnahme" vor Gericht. Der Mann bestreitet die schweren Vorwürfe vehement.

Der Prozess endete Donnerstagabend mit einem Unzuständigkeitsurteil (nicht rechtskräftig). Der Fall wird an einem Schöffengericht weiter verhandelt.

(rep)