Österreich

Beamter stach sich an Nadel im Häfen

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:18

Monate der Angst für einen Justizwachebeamten (41) aus dem Gefängnis Stein (Krems): Denn bei einer Razzia hatte sich der Wärter an einer Nadel gestochen. Der Besitzer (31) der Tattoo-Nadel hat Hepatitis C. Jetzt musste der 31-Jährige in Krems erneut vor Gericht.

Bange Monate für einen Justizwachebeamten (41) aus dem berüchtigten Häfen Stein (NÖ): Im Zuge einer Razzia hatte der Revierinspektor im April eine Zelle durchsucht, entdeckte dabei einen verdächtigen Schlitz in einer Daunenjacke, griff hinein und stach sich an einer Tätowier-Nadel. Für den Beamten brach eine Welt zusammen: Denn der Besitzer (31) der Nadel hat Hepatitis C.

Nach langem Zittern und unzähligen Tests war erst klar: Der 41-jährige Revierinspektor hat sich nicht angesteckt.

Jetzt musste der 31-jährige Häftling in Krems vor Gericht: „Es tut mir leid, ich war ja nicht in der Zelle, sonst hätte ich es ihm gesagt." 

Das Urteil für den wegen mehrfachen Einbruchs einsitzenden 31-Jährigen: Fünf Monate zusätzliche Haft (nicht rechtskräftig) sowie 13.242,61 Schmerzensgeld für den Wärter.

 

 

   

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