Beamter telefonierte 55 Stunden lang mit sich selbst

Zur Arbeitsvermeidung rief sich ein Beamter selbst an. (Symbolfoto)
Zur Arbeitsvermeidung rief sich ein Beamter selbst an. (Symbolfoto)unsplash
Der Finanzbeamte hatte keine Lust, zu arbeiten und blockierte sein eigenes Telefon, um nicht mit Kunden sprechen zu müssen.

Einen ungewöhnlichen Fall von Arbeitsvermeidung meldet die schwedische Zeitung "Dagens Nyheter". Ein Angestellter einer örtlichen Steuerbehörde wurde dabei erwischt, wie er stundenlang mit sich selbst telefonierte, um Kundengespräche zu vermeiden.

Es könnte eine Szene aus der Beamtenserie MA24/12 sein: Insgesamt 55 Stunden lang habe der Mann sein Telefon blockiert. Dazu rief er mit seinem Diensttelefon sein privates Handy an. Der Anschluss galt somit als besetzt und eingehende Anrufer wurden an andere Mitarbeiter weitergeleitet.

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Beamten droht der Rausflug

Die Aktion flog auf, als einem Vorgesetzten auffiel, dass der Mitarbeiter ungewöhnlich lange Gespräche führte. Zunächst bestritt der Beamte die Vorwürfe, räumte aber am Ende ein, er sei extrem wenig motiviert, zu arbeiten. Ihm droht nun die Entlassung.

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