Gebissene Beamtin: Sie muss halbes Jahr zittern

WEGA-Einsatz in Wien
WEGA-Einsatz in WienBild: privat (Symbolbild)
Beim Polizeieinsatz in Favoriten am Freitag wurden vier Beamte verletzt. Und: Auch ein kleines Drogenlabor wurde ausgehoben.

Vier Verletzte, drei Warnschüsse, ein Drogenlabor ausgehoben - das ist die erste Bilanz des Polizeieinsatzes (Anm.: auch die Wega rückte dann an) in Wien-Favoriten am Freitagvormittag. Die Beamten fanden in der Wohnung des Brüderpaares eine recht professionelle Hanfplantage, sowie einen Drogenkoffer und ein Amateur-Drogenlabor.

Wie berichtet war die Polizei zu einer Amtshandlung in der Moselgasse in Favoriten gerufen worden. Denn ein Wiener hatte in der Wohnung eines Nachbarn randaliert, schlug mit einer Eisenstange auf Wände und Möbel ein. Doch beim Eintreffen der Streifen wehrten sich die mehrfach vorbestraften Brüder gegen die Festnahme, verletzten in Summe vier Beamten.

Eine Beamtin wurde dabei von einem Österreicher gebissen. Die Frau ist jetzt stationär im Spital, muss zittern: Denn der Beisser war selbst Drogen-User, die Polizeibeamtin wird auf HIV und Hepatitis untersucht. Die Polizistin wird aufgrund der Inkubationszeit erst in rund einem halben Jahr endgültige Gewissheit haben. Beim Exekutiv-Einsatz wurde auch einer der beiden Täter leicht verletzt.



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(Lie)

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