Beamtin mogelte mit Strafzettel

Bild: Daniel Schreiner

Die kleine Ministeriumsangestellte Ilse I. ärgerte sich so sehr über einen Strafzettel, dass sie als "hohe Beamtin2 bei der Polizei intervenierte. Die Rechnung vor Gericht: 2.400 Euro Geldstrafe.

 

Die kleine Ministeriumsangestellte Ilse I. ärgerte sich so sehr über einen Strafzettel, dass sie als "hohe Beamtin2 bei der Polizei intervenierte. Die Rechnung vor Gericht: 2.400 Euro Geldstrafe.

Dumm gelaufen ist eine Intervention bezüglich eines Strafzettels für Ilse I. (Name geändert). Die kleine Ministeriumsangestellte aus NÖ hatte nach einem 140-Euro- Strafzettel für Schnellfahren die zuständige Polizistin angerufen, sich zornig als hohe Innenministeriumsbeamtin ausgegeben und dabei versucht, ihre „Position“ auszuspielen. Aber: Sie tat dies lautstark im Zug am Weg zur Arbeit.

Einer aufmerksamen Sitznachbarin kam die ganze Sache spanisch vor: "Warum will eine hohe Beamtin des Innenministeriums eine lächerliche Verkehrsstrafe verschwinden lassen?" Die skeptische Ohrenzeugin schrieb in der Folge ein E-Mail mit einer ausführlichen Sachverhaltsdarstellung an das Innenministerium.

Kurz darauf flog der ganze Schwindel auf. Vor dem Richter am Montag in Krems zeigte sich Ilse I. reuig und geständig. Neben dem Strafzettel wegen Raserei in der Höhe von 140 Euro (bereits bezahlt), muss die Mutter jetzt auch noch 2.400 Euro Geldstrafe wegen Anstiftung zum Amtsmissbrauch bezahlen.

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