Beauty-Trend "Schröpfen": Zum Ansaugen schön

Schröpfen ist ein Trend, der sich hartnäckig hält. Nicht nur Hollywood-Stars schwören auf die Anti-Age-Wirkung.

Das Schröpfen gibt es seit dem Mittelalter und geriet dann in Vergessenheit. Jetzt ist es wieder da und ganz großes Business.

Ein Knutschfleck? Mitnichten. In Zeiten der ständigen Selbstoptimierung ist es Liebesmal für das Ego. Längst lassen sich auch die Hollywood-Stars am Red Carpet mit den kreisrunden Flecken auf der Haut sehen.

Und so funktioniert es

In kleinen Gefäßen, sogenannte Schröpfgläser, wird ein Unterdruck mit Wärme erzeugt und über die Haut geschoben. Der Unterdruck saugt die Haut an. Dadurch wird sie massiert, stimuliert, es löst Verspannungen, regt die Collagen-Produktion an und wirkt als wahrer Jungbrunnen. Schröpfen an bestimmten Nervenbahnen sollen gesundheitliche Probleme lindern.

Das behaupten zumindest Fans der Therapie.

Auch im Anti-Age Einsatz sind die kleinen Saugglocken so beliebt wie nie zuvor. Dabei werden die Muskeln stimuliert und das Gewebe durchblutet. Bei regelmäßiger Wiederholung soll es sogar Botox-Ersatz sein.

Auch Cellulite kann mit dem Schröpfen behandelt werden.

Die blutige Variante

Während das "trockene Schröpfen" noch harmlos aussieht, gibt es auch die blutige Version davon. Dabei werden kleine Punkte in die Haut geritzt, durch den Unterdruck wird das Blut ausgesaugt. Diese Prozedur sollte allerdings nur von einem Arzt durchgeführt werden, da dabei so einiges schief gehen kann.

(mia )

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