Becker plant Zeitpunkt für erhofften Gefängniswechsel

Boris Becker will in ein deutsches Gefängnis
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Boris Becker ist zuversichtlich, dass er zu Weihnachten zurück in Deutschland sein werde. Dort wolle er den Rest seiner Haftstrafe absitzen.

Tennis-Legende Boris Becker sitzt seit mehr als zwei Wochen im Gefängnis. Der 54-Jährige wurde in England zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Grund: Vergehen in seinem Insolvenzverfahren.

Das Gefängnisleben behagt der ehemaligen Sportgröße ganz und gar nicht. Zuletzt hat sich Becker bereits den Unmut von Mitarbeitern zugezogen, weil er wiederholt ohne medizinischen Notfall den Notruf in seiner Zelle aktivierte. Dies sei nicht der Zimmerservice, so die Reaktion. Becker leide bei geschlossener Zellentür an Klaustrophobie.

Jetzt sickert durch, dass der Deutsche schon mit seiner Rückkehr in sein Heimatland liebäugelt. Becker will eine Überstellung nach Deutschland mit seinem lockereren Strafvollzug, heißt es nun in britischen Medien. Zu Weihnachten soll es soweit sein, Becker sei zuversichtlich, dass das klappt, zitiert etwa die "Sun" eine Quelle aus dem Umfeld.

Notrufe aus Zelle

Erst seit Kurzem teilt er sich die Zelle mit einem anderen Häftling. Laut "Bild" fordert er jetzt, dass seine Tür offen bleibt. Er behauptet, dass er unter Klaustrophobie (= Angst vor engen, geschlossenen Räumen) leide. Einige Wärter genehmigten das, andere wieder nicht. Wenn sich einer weigerte, drückte Becker einfach auf den Notrufschalter und bat sie erneut darum.

Gefängnis-Mitarbeiter sind sauer

Den Mitarbeitern stößt das sauer auf. Ein Insider zur "Bild": "Das Gefängnis ist am Wochenende unterbesetzt, wie im Krankenhaus. Der Notrufknopf sollte wirklich nur in Notfällen benutzt werden." Die anonyme Quelle verrät weiter: "Nachdem Becker ohne wirklichen Notfall immer wieder den Kopf gedrückt hatte, wurde er ermahnt, dass es sich bei dem Schalter nicht um den Hotel-Roomservice handelt."

Was Becker besonders nerven dürfte: Er konnte diesmal keinen Rundgang auf dem Hof machen, weil das Wetter so schlecht war. Stattdessen musste er noch mehr Zeit in seiner Zelle verbringen. Immerhin: Boris bekam vom Häfen-Kiosk bestellte Süßigkeiten und süße Getränke.

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