Becker verkaufte falsches Wimbledon-Racket im TV

Bereits am 15. Juni verkaufte der ehemalige ATP-Profi den Schläger für 10.000 Euro im ZDF. Doch es war ein falsches Sportgerät.

Laut "Bild" bot der 50-jährige Becker in der Sendung "Bares für Rares" ein echtes Sammlerstück an. Es sollte sich um jenes Racket handeln, mit dem er 1999 sein allerletztes Match in Wimbledon bestritt. Damals verlor er gegen den Australier Pat Rafter mit 3:6, 2:6 und 3:6.

Der Antiquitätenhändler Julian Schmitz-Avila legte für das historische Schlaginstrument 10.000 Euro auf den Tisch. Doch schon bald wurde ein gravierender Fehler entdeckt. Es handelte sich um das falsche Racket.

"Versehentlich"

Der verkaufte Schläger schaut dem damals verwendeten zwar optisch recht ähnlich, nur ist er von einem anderen Hersteller produziert worden. Wie die "Bild"-Zeitung nun berichtet, soll es sich dabei um ein Versehen gehandelt haben. "Tatsächlich wurde zunächst versehentlich der falsche Schläger übergeben, der jedoch absolut baugleich mit dem Schläger aus 1999 ist", so ein Anwalt Beckers.

Mittlerweile habe der Käufer das richtige Sportgerät erhalten. Weiters, so die "Bild", herrsche Unklarheit über den Verkaufserlös. Denn den wollte Becker an die "Bild"-Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" spenden. Doch das ist bislang nicht geschehen. Laut Anwalt wegen der in den Augen seines Mandanten negativen Berichterstattung in der Boulevard-Zeitung.

(baf)

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