Tennis-Legende Boris Becker ist zuversichtlich, dass er seine private Insolvenz bald hinter sich lassen kann. "Ich bin aus dem Gröbsten raus."
Auf der Digitalmesse OMR in Hamburg meinte er, dass er diese so schnell wie möglich beenden möchte. "Da sind wir auf einem guten Weg."
"Ich bin nach Italien gezogen", plauderte der Ex-Weltranglistenerste im Tennis aus. "Meine Freundin ist Italienerin - und ich bin quasi in ihr Heimatland gezogen. Meine Mutter hat immer gesagt: ‚Happy Wife, happy Life.‘ Ich habe das jahrelang nicht verstanden, aber werde das jetzt besser machen", zitiert die „Bild“ Becker. "Ich habe gelernt, zuzuhören."
Zudem verriet der 55-Jährige ein Gefängnis-Geheimnis. "Ich habe immer schon viel Schach gespielt, um die Regenpausen im Tennis zu überbrücken. Das kam mir im Gefängnis zugute. Irgendwann war ich der Beste in meinem Gefängnis-Flügel. Der Zweitbeste im Gefängnis. Der Beste hieß übrigens Ballack."
Ab 22. Mai wird Becker wieder als TV-Experte für Eurosport von den French Open in Paris berichten.
Die Tennis-Ikone kam im Dezember in Großbritannien nach 231 Tagen Gefängnis frei. Er war im April 2022 in London zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er seinen Insolvenzverwaltern Vermögenswerte in Millionenhöhe verschwiegen hatte.