Beherzter Einsatz in afrikanischem Spital

Mut und Risikobereitschaft sind ihm nicht fremd: David Hauer (27) hat freiwillig sechs Wochen in einer chirurgischen Notaufnahme in Pietermaritzburg (Südafrika) gearbeitet. Dort werden Tag für Tag Menschen mit schlimmen Schussverletzungen eingeliefert. Doch es fehlt an Personal. Der Niederösterreicher will das ändern.

„Wenn man Arzt ist, muss man sich das einmal anschauen und die Wohlstandsgesellschaft verlassen“, sagt David Hauer. Er verbrachte sechs Wochen im Edendale Hospital in Südafrika, war auch im Rettungsdienst tätig. „Es gibt unverhältnismäßig viele Verkehrsunfälle sowie Schuss- und Stichverletzungen im Akkord. Da es an Ressourcen mangelt, muss man sich überlegen, wem man eine Infusion gibt und wem nicht“, berichtet der Turnusarzt. Zurück im Landesklinikum St. Pölten, versucht er zu vermitteln und Kooperationen zu schnüren. „,Ärzte ohne Grenzen‘ sind vor allem in Krisengebieten unterwegs. Hier geht es um ein kleineres bislang privates Projekt, für das ich Mediziner sowie Rettungskräfte gewinnen möchte“, so der gebürtige Kremser.
Info: david.hauer@gmx.at

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