Bereits vor einigen Wochen war das Trinkwasser in einigen Kärntner Gemeinden verunreinigt. Grund dafür waren die schweren Unwetter Anfang August, "Heute" berichtete. Am Montag wandten sich die Stadtwerke Klagenfurt mit einer neuen Wasser-Mitteilung an die Bewohner.
Das Wasser ist in neun Ortschaften im Norden der Kärntner Landeshauptstadt verunreinigt. Die Ursache dafür ist nicht bekannt und wird derzeit ermittelt, berichtet "ORF Kärnten". Die Bewohner wurden aufgefordert, das Wasser vor der Verwendung abzukochen.
Konkret sind die Ortschaften St. Georgen, Gorintschach, Drasendorf, Nessendorf, Gottesbichl, Kreuzbichl, Gundersdorf, der südliche Bereich von Zeiselberg und St. Thomas am Zeiselberg betroffen.
Die Anrainer wurden von Mitarbeitern der Klagenfurter Stadtwerke am Montag direkt über die Verunreinigung informiert und darauf hingewiesen, dass das Wasser nicht zum Trinken geeignet ist. Eine Verwendung sei nur möglich, wenn es für mindestens drei Minuten gekocht wurde.
Derzeit arbeiten die Klagenfurter Stadtwerke mit Hochdruck daran, die Wasserqualität wiederherzustellen. Der betroffene Hochbehälter wird dazu entleert.