Bei Abschiebung: Mann verletzte drei Polizisten

Der angeklagte Mann vor Gericht.
Der angeklagte Mann vor Gericht.Bild: privat

Brav hatte sich ein 31-Jähriger in den Flieger setzen lassen, als der Jet mit Passagieren voll war, randalierte der Mann. Folge: Abschiebung gestoppt, drei Beamte verletzt.

Bei seiner geplanten Abschiebung am 25. November hatte ein Marokkaner drei Beamte verletzt. Der Mann ließ sich anstandslos in den Flieger setzen, als der Jet mit Passagieren voll war, schrie der 31-Jährige plötzlich herum, tobte, schlug um sich, attackierte die Polizisten. Drei Beamte (35, 39, 41) versuchten den Mann zu beruhigen, erlitten dabei Blutergüsse, Schürfwunden, Prellungen und Zerrungen – die Abschiebung musste wegen einiger besorgter Passagiere abgebrochen werden.



"Habe nichts getan"


Vor Gericht in Korneuburg musste mal das Alter und der Name des angeklagten Mannes festgestellt werden. Beim Prozess war er plötzlich 25 Jahre, laut Anklage aber 31 Jahre alt, auch drei Namen lagen dem Richter vor. Richter Manfred Hohenecker: "Einer wird es schon sein und Sie sind fix kein Jugendlicher mehr."

Der Nordafrikaner leugnete beim Prozess: „Ich habe nichts getan, ich habe keinen Widerstand geleistet." Einige Zeugen am Landesgericht Korneuburg widerlegten dies jedoch klar, Richter Manfred Hohenecker verurteilte den vorbestraften und bereits hafterprobten Mann zu einem Jahr Haft wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt (nicht rechtskräftig). (Lie)

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