Tragödie im Flugzeug

Bei Anreise! Vater von Olympia-Teilnehmer stirbt

Aleksi Leppä erlitt einen schweren Schicksalsschlag. Sein Vater und Trainer Marko Leppä starb während der Anreise nach Paris.
30.07.2024, 17:09
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Aleksi Leppä weinte. Der finnische Olympiateilnehmer im Schießen beendete soeben seinen ersten Wettkampf, als er dem norwegischen TV-Sender NRK ein Interview gab. Der 29-Jährige wurde von seinen Emotionen übermannt. Er sagte: "Ohne ihn wäre ich nie hier gewesen. Er hat so viel für mich getan."

Leppä sprach über seinen Vater, um den er trauert. Es ist eine Tragödie, die der Finne durchleidet. So starb sein Papa Marko am Freitag im Alter von 59 Jahren, am Tag der Eröffnungsfeier. Er reiste mit der Familie im Flugzeug nach Paris. In diesem erlitt Marko Leppä einen Herzinfarkt und verstarb noch während des Fluges.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Nachricht war ein Schock"

Papa Marko war der größte Förderer und auch Trainer vom Olympia-Teilnehmer. "Die Nachricht war ein Schock", erklärte der Finne, der auch auf Insta einen emotionalen Post veröffentlichte. "Es ist eine große Ehre für mich, hier zu sein, aber mein Vater ist nicht dabei. Er hat alles für mich getan. Er hat sein Leben meinem Erfolg gewidmet."

Nach seinem Wettkampf am Montag, es war sein Olympia-Debüt, wo er unter den tragischen Umständen den 22. Rang belegte, sagte er weiter: "Ich denke, mein Vater wäre stolz gewesen." Dann dankte er seinen Liebsten. So geben ihm seine Freundin und seine Familie Halt: "Ich bekomme eine Menge Hilfe, natürlich auch vom Rest des Teams."

"Werden alles dafür tun"

Am Mittwoch steht für den finnischen Schützen der nächste Wettkampf an. Dann will der Doppel-Weltmeister von 2018 reüssieren – für sich und seinen verstorbenen Papa. Er sagte: "Ich kann nicht viel tun, außer es Tag für Tag zu nehmen." Er versuche alles für den größtmöglichen Erfolg.

Dass dieser trotz des tragischen Verlusts möglich ist, daran glaubt auch Ville Hayrinen, Sportchef der finnischen Nationalmannschaft. Er sagte gegenüber NRK: "Wir werden alles dafür tun, dass es Aleksi Leppä gut geht." Weiter lobte er den Verstorbenen: "Marko hat alles getan, absolut alles. Er war Trainer, organisierte Wettkämpfe und war internationaler Schiedsrichter im Schießsport."

{title && {title} } red,20 Minuten, {title && {title} } Akt. 30.07.2024, 17:18, 30.07.2024, 17:09