Am "Tax Day" forderten tausende Protester die Offenlegung der Steuerunterlagen von Donald Trump. Dabei kam es vielerorts zu blutigen Auseinandersetzungen.
Donald Trump ist der erste US-Präsident, der sich weigert, seine Steuerunterlagen zu veröffentlichen. Auch wenn das nicht gesetzlich verlangt wird, gewährten seine Vorgänger der Öffentlichkeit einen Einblick in ihr Privatvermögen.
Am sogenannten "Tax Day" gingen nun im ganzen Land tausende Demonstranten auf die Straße, um vom Staatsoberhaupt genau das zu verlangen. Trump befindet sich über das Osterwochenende gemeinsam mit seiner Familie auf seinem Privatanwesen in Florida.
Dabei kam es vielerorts zu Zusammenstößen zwischen Trump-Gegnern und Anhängern des umstrittenen Präsidenten. Vor allem im kalifornischen Berkeley wurde es blutig. Die verfeindeten Lager bewarfen sich mit Flaschen und Steinen, gingen mit Pfefferspray und Fäusten aufeinander los. Dabei wurden mindestens 13 Personen festgenommen, einige Teilnehmer wurden leicht verletzt.
(baf)