Bei der AUA drohen weitere Streiks

Personal der Austrian Airlines (AUA) verhandelt derzeit um das aktuelle Sparpaket, vor allem einen Totalumbau der Kollektivverträge. Es wird erwartet, dass auch die Abendstunden wieder genutzt werden.

Personal der Austrian Airlines (AUA) verhandelt derzeit um das aktuelle Sparpaket, vor allem einen Totalumbau der Kollektivverträge. Es wird erwartet, dass bis in die Abendstunden hinein verhandelt wird.

Die Verhandlungen laufen unter Drohgebärden. Dabei wechseln sich fliegendes und Bodenpersonal einander ab. Die AUA-Spitze hat die Kollektivverträge für das fliegende Personal aufgekündigt und droht mit einem Zwangsumstieg auf den billigeren Tyrolean-Kollektivvertrag. So sollen die Piloten und Flugbebleiter etwa bei den Überstunden und hohen Abfertigungen Abstriche machen. Diese Bedingungen wollen die AUA-Piloten aber "nie freiwillig" akzeptieren, hieß es am Nachmittag von Arbeitnehmerseite.

Noch gebe es nichts, was "zugemacht" werden könnte, verlautete am Montagnachmittag.

Die Arbeitnehmer, allen voran die AUA-Piloten und ihre Gewerkschaft, haben Streikdrohungen ausgesprochen. Am Mittwoch Mittag ist Aufsichtsrat.

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