Bei Häfen-Ausgang: Polen raubten Volksbank aus

Im Vorjahr hatten zwei Täter eine Bank in Unterradlberg (St. Pölten) ausgeraubt. Die Ermittlungen der Polizei führten nach Polen, in ein Gefängnis.

Der im Häfen geplante Überfall auf die Volksbank Unterradlberg (St. Pölten) endet für zwei Polen wieder mit einer langjährigen Gefängnisstrafe. Am 12. Juli 2016 waren zwei maskierte Männer mit Pistole in eine Bank in Unterradlberg gestürmt. Einer räumte die Kasse leer, sein Komplize schlug im angrenzenden Kundensaferaum einen 74-jährigen nieder. Dieser erlitt eine Platzwunde. Dann flüchteten das Duo, warf auf der Flucht Waffen, Kennzeichen und Maskierungen in den Müll.

Durch einen Hinweis eines Zeugen kam die Raubgruppe des Landeskriminalamtes NÖ rund um Chefermittler Josef Deutsch schließlich auf die richtige Spur: Ein 46-Jähriger und ein 31-Jährigen hatten den Raub auf Gefängnisausgängen geplant und organisiert, schlugen im Juli 2016 schließlich in der Volksbank zu und kehrten danach wieder brav ins Gefängnis zurück.

Beide leugnen den Vorfall, trotz erdrückender Beweislast. Wenn sie ihre Haft in Polen abgesessen haben, werden sie nach Österreich ausgeliefert. Ob sie bei uns auch mehrtägigen Freigang bekommen, scheint mehr als fraglich.

(min)

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