Flucht durch den eiskalten Inn verblüfft Experten

Knapp 176 Meter schwamm Matthias Sch. (28), der zuvor seine Mutter erwürgt haben soll, durch den vier Grad kalten Inn. Das grenzt an ein Wunder.

Wie "Heute" exklusiv berichtete, schwamm Matthias Sch., der in Polling seine Mutter Eleonore umgebracht haben soll, auf seiner Flucht durch den Inn von Österreich auf die deutsche Seite.

Es ist kaum zu glauben, dass der 28-Jährige die Distanz von 176 Meter unbeschadet überstanden hat. Und das nur mit Jogginghose und T-Shirt bekleidet.

"Heute" ging der Sache auf den Grund und fragte bei Experten nach. Laut hydrografischem Dienst misst der Inn in diesem Bereich derzeit gerade einmal vier Grad.

"Normalerweise endet dieses Vorhaben mit dem sicheren Tod. Es gleicht einem kleinen Wunder – vor allem ohne Neopren-Anzug. Es kommt natürlich auf die Verfassung an. In diesem Fall muss der Betroffene schon ein Top-Sportler sein", so Tauchoffizier und Feuerwehrkommandant Klaus Thallinger.

Der Beschuldigte war bei seiner Ankunft im deutschen Örtchen Urfar in der Gemeinde Malching (Landkreis Passau) zwar völlig erschöpft aber unverletzt. Die Familie, bei der er sich mit Tee und einer Decke versorgen ließ, meinte im Interview mit der Passauer Neuen Presse: "So ganz glauben konnten wir das nicht, weil die Strömung des Flusses an dieser Stelle sehr stark ist."



(mip)

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