Bei Pinkel-Pause gefasst: Bankräuber vor dem Kadi

Wenn es das perfekte Verbrechen geben sollte, dann ist Markus G. (35) nicht der Erfinder. Zuerst kam er zu spät zum Bankraub - das Institut hatte bereits geschlossen. Dann wurde er auf der Flucht bei einer Pinkel-Pause gestellt. Nun steht der Verdächtige in Krems vor Richter Paul Braitenberg.

Gerade den Karfreitag hatte sich der Angeklagte ausgesucht,  um die Raiffeisenbank Drösing (Bezirk Gänserndorf) auszurauben. Was Markus G. bei der Planung seines Verbrechens übersah: Das Geldinstitut hatte an diesem Tag bereits früher geschlossen. So stand der Räuber vermummt und mit auffälligen, knallorangen Hosen im Foyer vor verschlossenen Glastüren. Eine Kassierin, die noch in der Bank etwas erledigte, schlug Alarm. Markus G. flüchtete, doch nach wenigen Kilometern legte er eine Pinkel-Pause am Straßenrand ein. Dabei fiel einem Sicherheitsmann die Hose auf - die Polizei konnte den Täter rasch festnehmen. Am Donnerstag steht Markus G. nun in Krems vor Richter Paul Braitenberg. Ein früherer Prozess war vertagt worden, um eine weitere Zeugin einzuvernehmen.

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