Schon in der abgelaufenen Saison sorgte die Farbgebung der Boliden des US-Rennstalls für Schlagzeilen. Denn das russische Unternehmen Uralkali ist Hauptsponsor des Teams. Deshalb sitzt auch Nikita Mazepin, Sohn des Uralkali-Anteilseigners Dmitry Mazepin, als zweiter Pilot neben Mick Schumacher in einem Haas. Die Farben des Chemie-Unternehmens entsprechen der russischen Flagge.
Doch am letzten Tag der Testfahrten in Barcelona wird sich die Farbgebung am Haas ändern. Dies gab der Rennstall noch am Donnerstagabend bekannt. "Das Haas F1 Team wird seinen VF-22 am Freitag in einer schlichten, weißen Lackierung ohne das Uralkali-Branding präsentieren", teilte der Rennstall mit. Auch aus der Box und den Räumlichkeiten werde der Name des Unternehmens verschwinden.
Somit werden Mazepin (Vormittag) und Schumacher (Nachmittag) in einem völlig neu lackierten Boliden sitzen. Teamchef Günther Steiner und Mazepin selbst sagten am Donnerstag ihre Teilnahme an einer Medienrunde kurzfristig ab.