Bei Unfall aufgeflogen: 16 Flüchtlinge in Auto verst...

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Ein Unfall auf der Westautobahn (A1) hat mit einer außergewöhnlichen Entdeckung geendet: In einem der beteiligten Autos versteckten sich 16 Personen. Der Lenker ergriff die Flucht - wie bereits im September 2015.

Ein Unfall auf der Westautobahn (A1) hat mit einer außergewöhnlichen Entdeckung geendet: In einem der beteiligten Autos versteckten sich 16 Personen. Der Lenker ergriff die Flucht!

Die Flüchtlinge hatten sich laut einem Bericht von "orf.at" in einem Chrysler Voyager zusammengepfercht. Zugelassen ist der Wagen allerdings nur für sieben Insassen. Neben dem Fahrer befanden sich noch 16 Personen: Fünf Frauen, sechs Männer sowie fünf Jugendliche und Kinder.

Nach einem Unfall ist dieser Fall von Schlepperei aufgefallen: Denn der Fahrer des Chrysler-Wagens war beim Knoten Linz mit dem Auto eines 29 Jahre alten Slowaken kollidiert.

Flucht

Beide Autos fuhren von der A1 ab und hielten an einer Tankstelle an. Der Lenker des Chryslers gab an, nicht versichert zu sein. Nach Schätzung der Männer belief sich der Schaden auf 2.000 Euro, die der Van-Fahrer bar bezahlen wollte und vorgab, Geld im Tankstellenshop zu beheben. Tatsächlich aber nutzte er die Gelegenheit und ergriff die Flucht.

Lenker bekannt

Der Unfallgegner rief sofort die Polizei. Eine schnell eingeleitete Fahndung blieb bislang erfolglos. Der Chrysler, der mit italienischen Kennzeichen unterwegs war, ist auf einen 37 Jahre alten Mann angemeldet. Er ist amtsbekannt: Im vergangenen September war ein Auto mit mehreren geschleppten Personen ebenfalls auf der Westautobahn bei Seewalchen liegengeblieben. Auch damals gelang ihm die Flucht.

Die geschleppten Personen stammen diesmal alle aus Afghanistan. Sie wurden in Aufnahmezentren in Wels und St. Georgen gebracht. Sie stellten Asylanträge. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
 

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