Bei Verurteilung wegen Swap-Deal will Linz 100.000 Euro

Bild: Robert Loy

Schlimmer geht immer! Der drohende Millionen-Verlust der Stadt durch den Swap-Deal ist um eine Facette reicher. Linz schließt sich dem Prozess wegen Untreue gegen den ehemaligen Finanzstadtrat Johann Mayr (SPÖ) und Ex-Finanzdirektor Werner Penn an.

ist um eine Facette reicher. Linz schließt sich dem Prozess wegen Untreue gegen den ehemaligen Finanzstadtrat Johann Mayr (SPÖ) und Ex-Finanzdirektor Werner Penn an.

"Unsere Anwälte habe es uns dringend empfohlen, weil uns sonst im Falle einer Verurteilung ein Verfahren wegen Amtsmissbrauchs droht", sagt Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Für den Fall eines Schuldspruches gegen Mayr und Penn (oder nur einen der beiden) wird die Stadt jeweils 100.00 Euro begehren.

"Das war so an sich schon länger geplant. Uns wurde aber geraten, den Antrag als Privatbeteiligter schon vor Prozessbeginn am 2. Dezember einzubringen", so Luger. Am Donnerstag soll der Stadtsenat die Beteiligung am Strafverfahren absegnen. Doch Lugers Kollegen wollen mehr Infos. "Ich will vorher Informationen durch den Anwalt der Stadt", sagt Grünen-Stadträtin Eva Schobesberger. In Sachen Prozessausgang will Luger keine Prognose wagen: "Das kann man nie sagen. Ich glaube aber, dass die beiden ihre Position klar darlegen können."

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