Bei zu vielen Nachrichten wird dein WhatsApp gesperrt

WhatsApp hat innerhalb eines Monats zahlreiche Accounts gelöscht, die mit dem Versand von zu vielen Nachrichten in Verbindung gebracht wurden.

Über WhatsApp werden immer wieder Kettenbriefe oder Spam-Nachrichten verschickt. Für die Empfängerinnen und Empfänger dieser Nachrichten kann das äußerst nervig sein, insbesondere, wenn es wiederholt dazu kommt. Deshalb hat WhatsApp angekündigt, stärker gegen solche Spam-Nachrichten vorzugehen.

So hat das Unternehmen mitgeteilt, gezielt Accounts zu blockieren, die ein "hohes Volumen und eine abnormale Anzahl an Nachrichten" verschicken. In der Folge wurden mehr als zwei Millionen Konten innerhalb eines Monats von der Chat-Plattform gesperrt.

Wie viele Nachrichten sind zu viel?

Nun stellt sich die Frage, was tatsächlich als zu viele Nachrichten zählt. Bekommst du nun ein Problem, wenn du deinem Freund oder deiner Mutter zehn Nachrichten in Folge schickst? Die einfache Antwort darauf ist: Nein. Da WhatsApp vor allem gegen massenhaft verschickten Spam und betrügerische Nachrichten vorgehen möchte, werden vor allem solche Accounts gesperrt, die das Verschicken von Nachrichten automatisiert haben und so in einer kurzen Zeitspanne viel mehr Text-Messages verschicken können, als dies einem einzelnen Menschen möglich wäre.

Laut WhatsApp handelt es sich bei rund 95 Prozent dieser zwei Millionen gesperrten Profile um solche Accounts. Die meisten davon befinden sich in Indien, wo sich laut Express.co.uk auch die meisten WhatsApp-Nutzerinnen und -Nutzer befinden. Tatsächlich wird WhatsApp in Indien von rund 400 Millionen Personen genutzt. Weltweit zählt das Unternehmen rund zwei Milliarden Userinnen und User.

Accounts werden häufig gelöscht

Es ist nicht ungewöhnlich, dass WhatsApp so viele Konten auf einmal schließt. So lässt das Unternehmen mitteilen, dass pro Monat rund acht Millionen Accounts von überall aus der Welt einer Sperrung zum Opfer fallen. Dies kann aufgrund verschickter Inhalte wie illegalen Bildern oder Videos geschehen, aber auch von Accounts, hinter welchen Betrügerinnen oder Betrüger vermutet werden.

WhatsApp hat angekündigt, diesbezüglich proaktiv vorgehen zu wollen. In einem Statement heißt es: "Wir fokussieren uns insbesondere auf die Prävention, da wir glauben, dass es besser ist, schädliches Verhalten von Anfang an zu stoppen und nicht erst abzuwarten und einzuschreiten, wenn der Schaden bereits angerichtet ist." Daher wende man bei WhatsApp die Missbrauchserkennung sowohl beim Aufsetzen eines Kontos, beim Verschicken von Nachrichten und bei negativem Feedback an.

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