Die Brust der Wiener Austria ist besonders breit. Am Sonntag wurde zum Start der Meistergruppe Wolfsberg mit 2:1 geschlagen. Die Austria feierte im Frühjahr fünf Siege in Serie. Darüber hinaus sind die "Veilchen" im neuen Rapid-Stadion noch ungeschlagen. Das 335. Duell mit den Hütteldorfern (Sonntag, 17 Uhr) kann also kommen.
Ob Coach Schmid auf der Bank sitzen kann, ist aber weiterhin offen. Der 51-Jährige wurde am Montag positiv auf Covid-19 getestet, befindet sich weiterhin in Quarantäne. "Mir persönlich geht es etwas besser", erklärte Schmid, der sich schon nach dem Spiel am vergangenen Sonntag kränklich fühlte, sich schließlich testen ließ. "Am Samstag wird sich entscheiden, ob ich dabei sein kann. Wir sind auf alle Eventualitäten gut vorbereitet", so der Austria-Coach weiter.
Bereits die gesamte Woche lang leiteten die Co-Trainer Cem Sekerlioglu und Mark McCormick die Trainingseinheiten. Schmid sah per Liveübertragung von zuhause aus zu, steht in ständigem Kontakt mit dem Betreuerteam.
Sollte sich der violette Coach nicht freitesten können, ist die Austria auch auf den Ausfall des 51-Jährigen vorbereitet. "Dann werde ich telefonisch mit meinem Team verbunden sein und das Livebild meines Videoanalysten nach Hause bekommen. Zusätzlich schaue ich das Spiel auf Sky. Ich werde durchgehend mit meinem Trainerteam in Kontakt sein", erklärte Schmid.
In der Meistergruppe geht es jedenfalls heiß her. Die zweitplatzierten "Veilchen" und die auf Rang fünf liegenden Hütteldorfer trennt nur ein Punkt. "Ich erwarte ein intensives Spiel, ein Match auf Augenhöhe, bei dem es keinen echten Favoriten gibt. Es wird ein Super-Sonntag, ein Highlight. Ein Derby mit solchen Vorzeichen, das so viel Interesse weckt, hat es schon ewig nicht mehr gegeben", so Schmid.