Beim "Mistkübel-Haus" hätte es Gratis-Obst gegeben

Bild: Falter / Votava/PID

Ein neues Bürohaus in der Lidlgasse (Hernals) in der Form eines geöffneten Mistkübels - das hatte sich MA-48- Chef Josef Thon 2013 gewünscht. Wie berichtet scheiterte er an der Architekten-Jury. Sie kürte einen anderen Vorschlag, die Stadt verzichtete komplett auf den Bau.

Ein neues Bürohaus in der Lidlgasse (Hernals) in der Form eines geöffneten Mistkübels – das hatte sich MA-48- Chef Josef Thon 2013 gewünscht. Wie berichtet scheiterte er an der Architekten-Jury. Sie kürte einen anderen Vorschlag, die Stadt verzichtete komplett auf den Bau.

Was irgendwie schade ist, denn das Gebäude hätte nicht nur wegen seiner Optik für Aufsehen gesorgt, sondern die Anrainer auch mit frischem Obst versorgt: "Am Sockel wuchert Spalierobst auf einem Rankgerüst, damit es im Sommer zu keiner Überhitzung kommt. Aus der Komposterde der MA 48 wachsen Früchte, die von den Passanten gepflückt werden können", heißt es im Bauplan.

Weiters hätten entlang der Südfassade Dirndl-Sträucher und Elsbeerbäume angebaut werden sollen. Aus den Früchten beider Pflanzen lässt sich übrigens Schnaps brennen. Also doch eine Schnapsidee?

CK

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