"Das Rennen in Monaco ist wie Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer", pflegte Formel-1-Legende Nelson Piquet über den Grand Prix im Fürstentum zu sagen. Wie knapp es am Stadtkurs zugehen kann, merkte nun auch Formel-1-Neuling Guanyu Zhou. Der Chinese verhinderte bei einem missglückten Überholmanöver mit Mühe einen Crash – und fand danach offene Worte.
Was war passiert? Nach starkem Regen lag der Alfa-Romeo-Pilot hinter Yuki Tsunoda auf Platz 16. Auf der auftrocknenden Strecke setzte er nach dem Tunnel zum Überholen an. Doch sein Auto rutschte auf einer feuchten Stelle weg und brach aus. Beinahe wäre er in die Leitplanken abgebogen, auch sein japanischer Kontrahent reagierte geistesgegewärtig.
Zhou verhinderte den Crash in die Leitplanken mit einer schnellen Reaktion. Danach für er in der Schikane geradeaus. Tsunoda bremste Rechtzeitig und kam hinter dem Heck des 23-Jährigen vorbei. Der funkte gleichermaßen erschrocken und erleichtert an die Box: "Nach dieser Aktion brauche ich eine neue Unterhose."
Nach dem Rennen meinte Zhou über die Situation: "Ich versuchte es innen, aber leider hat er sich in letzter Sekunde bewegt und ich musste ausweichen. Im Cockpit war es nicht so cool, es war ziemlich beängstigend, ein grenzwertiger Moment." Lachender Nachsatz: "Aber es wird schön sein, sich die Aufzeichnung anzusehen." Die Reaktionen im Netz bestätigen, dass er für einen Lacher gesorgt hat.