Cristiano Ronaldo, Karim Benzema oder Neymar sind nur drei der bekanntesten Fußballer, die künftig bei saudischen Topklubs spielen werden. Allerdings macht nun eine Champions-League-Regel den Klubs aus der Wüste das Leben schwer. Die Vereine könnten sogar zu drastischen Mitteln greifen und Spieler entlassen.
Konkret geht es um eine Sonderregel in der asiatischen Ausgabe der Champions League, die in dieser Saison zum letzten Mal zur Anwendung kommt. Demnach darf jeder teilnehmende Klub maximal fünf Spieler einsetzen, die außerhalb Asiens geboren wurden.
Das könnte vor allem für Ronaldo-Klub Al-Nassr, der noch in die "Königsklassen"-Qualifikation muss, zum Problem werden. Denn der Klub aus der Hauptstadt Riad hat aktuell neun Kicker unter Vertrag, die nicht in Asien geboren wurden – neben Ronaldo noch Sadio Mane, David Ospina, Ghislain Konan, Alex Telles, Marcelo Brozovic, Seko Fofana, Pit Martinez und Talisca. Einem "Sport"-Bericht zufolge könnte Letzterer deshalb nun entlassen werden, um die Anzahl der nicht-asiatischen Spieler zu reduzieren. Und das, obwohl der Brasilianer bereits 44 Tore in 67 Spielen für den Saudi-Klub erzielte.
Von der Beschränkung betroffen ist auch Saudi-Meister Al-Ittihad. Deshalb könnte Jota, der erst im Juli geholt wurde, den Klub bereits wieder verlassen müssen.