Österreich

Benzinbrüder nach "Hatzerl" in Favoriten ausgeforscht

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:22

Eine wilde Verfolgungsjagd in Favoriten beschäftigte am Wochenende die Wiener Polizei - heute.at hat berichtet. Nun wurden die Lenker ausgeforscht. Dabei handelte es sich um ein Brüderpaar, wie die Polizei gegenüber heute.at am Montag bekanntgab. Nachdem die beiden der Exekutive zunächst entwischten, fanden die Beamten wenig später das Fluchtauto. Der Fahrzeughalter und sein Bruder bestreiten die Tat.

Eine beschäftigte am Wochenende die Wiener Polizei - heute.at hat berichtet. Nun wurden die Lenker ausgeforscht. Dabei handelte es sich um ein Brüderpaar, wie die Polizei gegenüber heute.at am Montag bekanntgab. Nachdem die beiden der Exekutive zunächst entwischten, fanden die Beamten wenig später das Fluchtauto. Der Fahrzeughalter und sein Bruder bestreiten die Tat.

Seinen Anfang nahm das "Hatzerl" am Samstag gegen 22 Uhr bei einem Planquadrat auf der Triester Straße. Als die Polizei einen dunklen Pkw anhalten wollte, trat dessen vorerst unbekannter Lenker aufs Gaspedal. Die Exekutive nahm sofort die Verfolgung auf. In einer halsbrecherischen Fahrt rasten die Flüchtigen über mehrere rote Ampeln und sogar gegen Einbahnstraßen.

Fahrzeughalter und jüngerer Bruder ausgeforscht

Nachdem die Verfolger das Auto zunächst aus den Augen verloren und ein ähnlich aussehendes Fahrzeug stoppten (siehe Bild), wurde das Fluchtauto schließlich in einer Tiefgarage in Wien-Margareten gefunden. Die Kennzeichen waren verfremdet. Trotzdem konnten die Behörden rasch den 26-jährigen Fahrzeughalter und dessen 22-jährigen Bruder als Insassen ausforschen.

Gegen sie wurde eine Strafanzeige wegen Urkundenunterdrückung aufgrund des verfremdeten Nummerntaferls erstattet. Zudem gibt es mehrere Verwaltungsanzeigen wegen der zahlreichen Verkehrsdelikte während der Flucht. Die beiden Benzinbrüder bestritten, mit der Verfolgungsjagd etwas zu tun gehabt zu haben.

Zeugen: "Haben öfters an Auto herumgeschraubt"

"Der jüngere Bruder ist allerdings bereits wegen Urkundenunterdrückung vorbestraft", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger gegenüber "heute.at". Zudem hätten mehrere Zeugen die beiden Brüder identifiziert und ausgesagt, dass sie öfters in der Tiefgarage in Margareten an ihrem Auto herumgeschraubt hätten. Beide sollen laut Zeugenaussagen außerdem auch immer wieder an illegalen Straßenrennen teilgenommen haben. Die Ermittlungen laufen, es gilt die Unschuldsvermutung.

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