Bergrettung muss besoffene Ski-Touristen bergen

Die arme Tiroler Bergrettung: Am Samstagabend mussten 15 Mann bei Eiseskälte ausrücken, weil ein besoffener deutscher Skifahrer nicht mehr ins Tal zurückfand. Bei der Suche fanden die Männer auch gleich zwei sturzbetrunkene Einheimische, die sich ebenfalls verirrt hatten.

Im Skigebiet Schatzberg im Bezirk Kufstein schmeckt der Alkohol offensichtlich besonders gut. Zwei Deutsche (41, 44) auf Skiurlaub in Tirol waren nach ausgiebigst genossener Hüttengaudi gegen 18 Uhr ins Tal gefahren, einer davon verlor aber bei der Abfahrt die Orientierung. Während der Suche nach ihm stießen die Bergretter auf zwei alkoholisierte Einheimische, die sich ebenso verirrt hatten. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden die Wintersportler ins Tal gebracht.

Die zwei Deutschen hatten sich nach einem Besuch in der Gipfelhütte auf den Weg gemacht. Schließlich verirrte sich einer und verständigte mit dem Handy seinen Kollegen. Der wiederum fuhr schnurstracks zum nächsten Gasthaus, dem Schatzberg, von wo aus er die Bergretter alarmierte. 15 Mann rückten aus und fanden den verloren gegangene Skifahrer kurz vor 20.30 Uhr und im Zuge dessen auch die zwei Einheimischen.

Im Skigebiet See im Paznaun im Tiroler Bezirk Landeck hatten sich gegen 19.30 Uhr ein Ski- und Snowboardfahrer bei der Abfahrt in felsigem Gelände verirrt. Die beiden Deutschen konnten aber von der dortigen Bergrettung unverletzt geborgen werden, berichtete die Exekutive. Per Gondel wurden sie ins Tal gebracht.

APA/red.

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