Bergrettung NÖ: Heuer viel mehr Einsätze als 2016

Bergretter Werner Steinacher, Manfred Nutz, Thomas Bichelhuber und Matthias Cernusca (v.l.) mit Karin Renner.
Bergretter Werner Steinacher, Manfred Nutz, Thomas Bichelhuber und Matthias Cernusca (v.l.) mit Karin Renner.Bild: Herbert Käfer
Bereits im Oktober hatte die Bergrettung in NÖ mehr Einsätze als im gesamten Vorjahr. Bei 606 Einsätzen gab es in den ersten zehn Monaten 2017 sechs Tote.
Am Donnerstag präsentierten Landesvize Karin Renner (SP) und Matthias Cernusca, Landesleiter der NÖ Bergrettung, in St. Pölten die aktuelle Einsatzbilanz der Bergrettung. Nachdem die NÖ Bergrettung im ganzen Jahr 2016 zu 601 Einsätzen gerufen worden sei, habe man Ende Oktober bereits 606 Alarmierungen verzeichnet. In 6 Fällen kam leider jede Hilfe zu spät.

Klassische sportliche Aktivitäten, wie Wandern oder Schifahren boomten, aber auch neue Trendsportarten lockten immer mehr Menschen ins Freie und auf die Berge, so Renner. Mit der Zahl der Sportler häuft sich auch die Zahl der Unfälle.

1.350 ausgebildete Retter

Die Bergrettung besteht derzeit aus 1.350 ausgebildeten professionell ausgebildeten Männern und Frauen. "Rettungseinsätze im alpinen Gelände sind keine einfache Sache, sondern ein Job für hochspezialisierte Einsatzkräfte", so Renner.



Mit dem Winter beginnt für die Bergretter jetzt wieder eine besonders schwierige Zeit. "Das richtige Verhalten ist das A und O in den Bergen, damit die Zeit in der Natur für sich und andere nicht zur Gefahr wird. Oftmals wird im Vorfeld von Bergtouren auf ganz simple Dinge, wie sich über die Wetterverhältnisse oder den Einbruch der Dunkelheit zu informieren, vergessen", warnte Cernusca.



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