Bergsteiger aus Gletscherspalte geholt

Eine groß angelegte Rettungsaktion hat am Freitag am Großvenediger in Osttirol stattgefunden. Zwei Mitglieder einer fünfköpfigen Seilschaft waren in eine Gletscherspalte eingebrochen.

Das Unglück ereignete sich in über 3.000 Metern Höhe. Im Einsatz standen Bergrettung und Alpinpolizei. Einer der Verunglückten soll ein einheimischer Bergführer sein.

Die fünfköpfige Seilschaft hatte offenbar am 2.962 Meter hoch gelegenen Deferegger-Haus übernachtet und wollte in den Morgenstunden zum Großvenediger. Die Bergsteiger waren durch ein 60 Meter langes Seil gesichert. Drei Alpinisten konnten ihre beiden Kameraden, die in zwei nebeneinanderliegende Spalten eingebrochen waren, vom weiteren Absturz bewahren.

Die herbeigerufene Bergrettung, die zu Fuß zur Unglücksstelle aufsteigen musste, hat die beiden verunglückten Personen mit einem Flaschenzug geborgen. Am Großvenediger schneite es am Freitag, bei 0 Grad. Ein Hubschraubereinsatz war wegen dichten Nebels vorerst unmöglich.

Eine Person wurde unbestimmten Grades verletzt, der zweite Bergsteiger blieb unverletzt.

Zweiter Zwischenfall in nur drei Tagen

Das Gebiet gilt als besonders gefährlich: Am Dienstag schon musste eine Rettungsaktion gestartet werden - eine 18-jährige Einheimische wartete nach einem technischen Defekt vier Stunden lang in einer Materialseilbahn auf Ihre Bergung  - Heute.at hat berichtet.
Spektakuläre Rettung

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