Bergsteiger löst riesige Suchaktion in Trofaiach aus

Der Bergsteiger (56) löste im Bezirk Leoben eine Suchaktion aus.
Der Bergsteiger (56) löste im Bezirk Leoben eine Suchaktion aus.Symbolbild
Ein Bergsteiger (56) geriet am Sonntag im Bereich der "Vordernberger-Mauer" in unwegsames Gelände und setzte einen Notruf ab.

Der Leobener stieg gegen 13.30 Uhr allein von der Hirnalm auf das Fahnenköpfl. Er verließ den markierten Wanderweg (Grete Klinger Steig) und geriet in unwegsames, steiles alpines Gelände. Aufgrund der Dunkelheit biwakierte der Mann in einem Latschenfeld.

Wegen einsetzenden Regens setzte der Bergsteiger um 3.30 Uhr einen Notruf ab. Zu diesem Zeitpunkt neigte sich auch noch der Akku seines Handys zu Ende.

40 Einsatzkräfte bei Suchaktion

Daraufhin wurde eine Suchaktion ausgelöst. Rund 40 Einsatzkräfte (verschiedene Ortstellen der Bergrettung aus dem Bezirk Leoben, Hundestaffel Bergrettung Steiermark, Feuerwehr Mautern sowie Alpinpolizei Hochsteiermark) suchten das schwierige Einsatzgebiet entsprechend ab.

Ein Rettungshubschrauber (C17) und ein Polizeihubschrauber unterstützten bei der Suche nach dem Mann. Bei beginnendem Tageslichte konnte dieser jedoch selbstständig über eine steile Rinne absteigen und nach Hause gehen. Dort verständigte er via Notruf erneut die Einsatzkräfte. Der 56-Jährige blieb unverletzt.

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