Bergsteiger stürzte 15 Meter in die Tiefe

Bei einer Klettertour ist am Samstag in Kärnten ein Bergsteiger in die Tiefe gestürzt. Der Mann wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Krankenhaus geflogen.
Die beiden erfahrenen Bergsteiger unternahmen am Samstag eine Eisklettertour am sogenannten "Bussardwaldfall" im Tauerntal im Bezirk Spittal an der Drau. Nach dem Aufstieg brach beim Abseilen ein Felsblock, der von den beiden Kletterern als Abseilstand (Sicherungspunkt) genutzt wurde.

Der 28-jährige stürzte dadurch ca. 15 Meter über die fast senkrechte Eiswand auf ein darunter befindliches Podest, wo er zum Liegen kam. Sein Kletterpartner, der sich zuerst abgeseilt hatte, stieg zum Verletzten auf und alarmierte die Rettungskräfte.

Der Veldener wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Lienz geflogen. Der 42-jährige Villacher erlitt durch die herabfallenden Gesteinsbrocken leichte Verletzungen am Rücken. Er wurde mit dem Polizeihubschrauber ins Tal gebracht und lässt sich selbstständig ärztlich untersuchen. An der Bergung war auch die Bergrettung Mallnitz beteiligt.
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