Bergsteiger-Trio stürzte in Dolomiten in Tod

Bild: Aiut-alpin-dolomites

Zu einer Bergsteigertragödie ist es am Montag am Langkofel (3.181 Meter, Anm.) in den Südtiroler Dolomiten gekommen. Nach Angaben des Bergrettungsdienstes "Aiut Alpin Dolomites" stürzten drei deutsche Alpinisten rund 1.000 Meter unterhalb des Gipfels in den Tod. Für das Trio kam jede Hilfe zu spät.

Zu einer Bergsteigertragödie ist es am Montag am Langkofel (3.181 Meter, Anm.) in den Südtiroler Dolomiten gekommen. Nach Angaben des Bergrettungsdienstes "Aiut Alpin Dolomites" stürzten drei deutsche Alpinisten rund 1.000 Meter unterhalb des Gipfels in den Tod. Für das Trio kam jede Hilfe zu spät.

Ein Wanderer hatte den Absturz der Alpinisten beobachtet und gegen 11.00 Uhr Alarm geschlagen. Laut den Bergrettern kletterten die drei Bergsteiger in einer Dreier-Seilschaft auf einer Route mit Schwierigkeitsgrad "4" in der Langkofel-Nordwand. Dabei dürfte einer den Halt verloren und seine beiden Begleiter mit in die Tiefe gerissen haben. Die drei stürzten rund 250 Meter ab. Sie dürften auf der Stelle tot gewesen sein.

Bei den Alpinisten soll es sich laut einem Sprecher der Bergrettung um deutsche Staatsbürger handeln. Weitere Angaben zu den Verunglückten konnte er aber nicht machen, da die Bergsteiger keine Dokumente zur genauen Identitätsfeststellung bei sich hatten. Im Einsatz standen neben dem Team des "Aiut Alpin Dolomites" auch der Bergrettungsdienst Gröden sowie die Carabinieri.

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