Bergsteiger verbringt Zitter-Nacht am Feuerkogel

Von Freitag auf Samstag verbrachte ein 44-Jähriger Bergsteiger eine bitterkalte Nacht am Feuerkogel. Beim Aufstieg hatte er in einem Schneesturm die Orientierung verloren und sich verirrt. Die Bergrettung konnte ihn erst am nächsten Morgen finden. Der Braunauer war unterkühlt, aber unverletzt.

Ein 44-jähriger Braunauer hat die Nacht auf Samstag im Freien auf dem Feuerkogel im Bezirk Gmunden verbringen müssen. Der Mann musste während des Aufstieges wegen eines Schneesturmes umkehren. Beim Versuch, über unmarkiertes Gelände abzusteigen, verirrte er sich. Er rief zwar per Handy die Bergrettung um Hilfe, da er aber nicht sagen konnte, wo genau er sich befand, konnten die Einsatzkräfte ihn erst in der Früh finden.

Knöchel verstacht, Stirnlampe verloren

Der Hobbybergsteiger hätte eigentlich am Freitagnachmittag eine Wanderung vom Feuerkogel auf die Riederhütte geplant, wo er die Nacht auf Samstag verbringen wollte. Er trug dafür Schneeschuhe und war für die Tour laut Polizei gut ausgerüstet. Ein stärker werdender Schneesturm zwang ihn schließlich zur Umkehr. Über den "Breiten Lahngang" wollte der 44-Jährige ins Tal absteigen. Er stürzte in dem steil abfallenden Gelände, verstauchte sich den linken Knöchel und verlor dabei auch seine Stirnlampe.

10 Männer machten sich auf die Suche - ohne Erfolg

Ohne Orientierung konnte er in der Dunkelheit weder vor noch zurück. Nach Absetzen des Notrufes startete eine Suchaktion mit zehn Helfern des Bergrettungsdienstes. Da der Mann keine dienlichen Hinweise machen konnte, wo genau er sich befinden könnte, verlief diese im Sand. Erst mit Hilfe des Polizeihubschraubers am nächsten Morgen wurde der Abgängige im Gebirge ausfindig gemacht. Der 44-Jährige wurde mit Unterkühlung in das Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert.

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