Linksextremismus

Berliner Blackout: Verdächtige wehren sich

Vier Tatverdächtige gehen gegen die Beschlagnahmung ihrer Handys vor. Bei Razzien fanden Ermittler Spionageabwehr-Geräte.
Technik Heute
21.07.2026, 15:07
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Nach dem Sabotage-Anschlag auf die Stromversorgung des Berliner Technologieparks Adlershof im September 2025 haben die deutschen Behörden vier Tatverdächtige ermittelt. Diese gehen nun gerichtlich gegen die Auswertung ihrer beschlagnahmten Smartphones und elektronischen Geräte vor.

Bei einer Großrazzia im März wurden bei der Gruppe Mobiltelefone und hochentwickelte elektronische Geräte sichergestellt. Diese dienten offenbar dazu, Kameras, Wanzen und Mikrofone aufzuspüren - ein Hinweis auf ein hochkonspiratives Vorgehen.

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Die Tatverdächtigen werden nach Angaben von heise online der linksextremen Szene zugerechnet. Sollte ihr Widerspruch Erfolg haben, müssten die Geräte zurückgegeben werden und könnten nicht mehr als Beweismittel verwendet werden.

50.000 Haushalte betroffen

Am 9. September 2025 hatte ein nächtliches Feuer mehrere Starkstromleitungen an zwei Strommasten in Berlin-Johannisthal zerstört. Rund 50.000 Privathaushalte und etwa 2000 Gewerbebetriebe waren zeitweise ohne Strom. Bei den Firmen entstanden Schäden zwischen 30 und 70 Millionen Euro.

In einem Bekennerschreiben im Internet war von einem Angriff auf den Technologiepark Adlershof die Rede, der Firmen aus den Bereichen IT, Robotik, Bio- und Nanotechnologie sowie Raumfahrt und Rüstungsindustrie beherbergt.

Internationale Zusammenarbeit

Die Sicherheitsbehörden verzeichnen derzeit Ermittlungserfolge im Bereich des gewaltbereiten Linksextremismus. In Washington berieten kürzlich auf Einladung des US-Außenministeriums Vertreter aus mehr als 60 Staaten über transnationalen linksextremen Terrorismus. US-Außenminister Marco Rubio hob dabei den Berliner Blackout als warnendes Beispiel hervor.

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