Bernhard Hoëcker schämt sich für rassistische Sketche

Bernhard Hoëcker ist sein Blackfacing heute sehr unangenehm.
Bernhard Hoëcker ist sein Blackfacing heute sehr unangenehm.Imago Images
Die Debatten über "Blackfacing" und Rassismus machen auch vor der deutschen Comedy-Szene nicht Halt. Ein Comedian geht nun hart mit sich ins Gericht.

In einer Fernsehsendung hat der Comedian Bernhard Hoëcker über ehemalige Parodien und Sketche gesprochen und sieht seine frühere Arbeit heute in anderem Licht. "Natürlich war auch schon 2006 das Blackfacing nicht in Ordnung, deshalb ist es durchaus eine Frage, kann man sich diese Sachen von früher mit dem Wissen von heute völlig unbedarft ansehen", sagt Hoëcker in "Walulis Woche". "Eine Möglichkeit wäre: Wir löschen das Ganze. Aber dann gibt es keinen Grund mehr, darüber nachzudenken."

Schwarz angemalt als Rapper 50 Cent

Bernhard Hoëcker bezieht sich auf eine Aktion in der ProSieben-Sendung "Switch reloaded" mit Michael Kessler als Florian Silbereisen und Hoëcker als Rapper 50 Cent – schwarz geschminkt. Darin fallen auch rassistische Begriffe. Von Blackfacing spricht man, wenn sich weiße Menschen schminken, um schwarze Menschen stereotyp darzustellen und die Hautfarbe zu einer Verkleidung degradieren.

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