Wintersport

"Beschissen!" ÖSV-Ass redet nach Abfahrts-Aus Klartext

Keine gute Laune bei Christine Scheyer! In der internen Quali verpasste sie das Ticket für die Olympia-Abfahrt. Danach ist sie bitter enttäuscht.
Heute Redaktion
14.02.2022, 10:11

Wer startet für Österreich bei der Damen-Abfahrt am Dienstag? Ramona Siebenhofer, Mirjam Puchner und Conny Hütter sind gesetzt. Um das vierte Ticket traten Scheyer und ÖSV-Kollegin Tamara Tippler an. In der internen Quali machte Tippler, die Vierte im Olympia-Super-G, das Rennen.

Scheyer ließ nach Platz 22 den Emotionen freien Lauf. "Ziemlich beschissen", meinte sie auf die Frage, wie es ihr gehe. "Es war keine gute Fahrt von mir, ich habe gemerkt, ich komme nicht auf Zug. Ich habe eine ziemliche Klatsche gekriegt. Es ist Olympia, es war Quali, ich bin sehr enttäuscht, aber ich kann es nicht ändern."

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Der Olympia-Zug ist für sie noch nicht abgefahren, immerhin steht noch die Kombination auf dem Programm. Die habe sie fix eingeplant, so Scheyer. Rivalin Tippler sprach nach Platz neun von einer "soliden Linie mit guter Spannung. Ich werde morgen angreifen. Ich komme auf der Strecke gut zusammen, das habe ich mir am ersten Tag nicht gedacht. Es war heute die Anspannung da, ich habe mir nur gedacht, Tami konzentriere dich, du musst alle Tore passieren, sonst bist nicht dabei."

In der Abfahrt lief es für sie diese Saison bis jetzt nicht nach Wunsch, trotzdem ist sie zuversichtlich: "Ich bin positiv gestimmt, dass sich der Abstand zu denen, die gute Ergebnisse in der Abfahrt haben, halbwegs in Grenzen hält. Morgen geht es darum, nicht zu überpowern, sondern auf das zu vertrauen, was man sich angeschaut hat."

ÖSV-Chefcoach Christian Mitter begründet seine Quali-Entscheidung so: "Wir haben gesagt, es ist ein Trainerentscheid auf Grundlage des zweiten Trainings. Tamara war in jeder Sektion und im Ganzen eindeutig schneller. Es ist immer schwierig, weil man ein paar Sachen mitbedenken muss wie die Startnummern, Christine ist mit vier gefahren, Tamara mit zwanzig, aber trotzdem war das Bild relativ eindeutig."

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