Best of Kino 2016: Die Plätze 15 bis 11

Die "Heute.at"-Kinoredaktion hat abgestimmt: Das sind unsere Top 20 der besten Kino-Filme 2016! An jedem Sonntag bis zum Jahreswechsel lassen wir fünf der Streifen Revue passieren - mit einem schelmischen Augenzwinkern und einem Freilos für das noch nicht erschienene "Star Wars"-Spin-off "Rogue One".

 Die "Heute.at"-Kinoredaktion hat abgestimmt: Das sind unsere Top 20 der besten Kino-Filme 2016! An jedem Sonntag bis zum Jahreswechsel lassen wir fünf der Streifen Revue passieren - mit einem schelmischen Augenzwinkern und einem Freilos für das noch nicht erschienene .

Nach welchen Kriterien wählt man die besten Filme des Jahres aus? Ist der künstlerische Anspruch über die technische Raffinesse zu stellen? Sollte eine sozialkritische Message mehr Punkte einbringen als ein umwerfender Komödienplot? Bei uns entscheidet der Gesamteindruck - die Auswahl orientiert sich an der schlichten Frage, welche Filme den "Heute.at"-Redakteuren in diesem Jahr am besten gefallen haben.

Grundvoraussetzung für eine Aufnahme in die Top 20 ist ein Starttermin in den österreichischen Kinos zwischen dem 1. Jänner und 31. Dezember 2016. (Sollte sich in den letzten Wochen des Jahres doch noch ein Film qualifizieren, wird die Liste freilich angepasst.) Pro Woche stellen wir Ihnen zusätzlich zu den fünf Filmen auch eine Produktion vor, die es knapp nicht in die Top 20 geschafft hat. Los geht's...

15.

Ein Sci-Fi-Film so weit von Michael Bays Krachbumm-Spekakeln entfernt, wie nur irgend möglich. In "Arrival" landen Aliens auf der Erde und machen erstmal gar nichts. Statt Laserschlachten und nuklearen Detonationen gibt's langwierige Kommunikationsversuche. spielt eine Wissenschaftlerin, die die Sprache der Außerirdischen entschlüsseln soll und dabei von Erinnerungen an ihre sterbende Tochter geplagt wird. Wie in jedem guten Science-Fiction-Film geht es in "Arrival" nicht um ein fantastisches Utopia, sondern die menschliche Gesellschaft der Gegenwart. Ein intensives, spannendes, actionfreies Drama.

14.

Was Actionkomödien anbelangt, ist Drehbuchautor Shane Black ein unerreichter Meister. Unter anderem entstammen "Lethal Weapon" und "Last Boy Scout" seiner Feder. Mittlerweile ist Herr Black auch als Regisseur aktiv. Nach "Kiss Kiss Bang Bang" und "Iron Man 3" kam 2016 sein neuer Film in die Kinos. "The Nice Guys" ist eine klassische Buddy-Komödie: Ein sympathischer Knochenbrecher () machen sich auf die Suche nach einem verschwundenen Mädchen und decken dabei eine weitreichende Verschwörung auf. Tolle (nicht immer jugendfreie) Gags, noch bessere Charaktere und somit die beste Actionkomödie des Jahres.

Die Plätze 13 bis 11 sowie den Extrafilm finden Sie auf der nächsten Seite.

13.

Einer der letzten Filme mit dem viel zu früh verstorbenen Anton Yelchin. Von Geldsorgen geplagt nimmt eine Punkband einen Gig in einer entlegenen Skinhead-Bude in den nordamerikanischen Wäldern an. Als backstage ein Mord verübt wird, werden die Musiker zu unliebsamen Zeugen. Als Bandenboss Darcy () anrückt, beginnt die Situation endgültig zu eskalieren. "Green Room" ist ein äußerst brutaler, furchteinflößender Mix aus Backwoods-Horrorfilm und Survival-Thriller. Hochspannend und nichts für schwache Nerven.

12.

Den Mix aus Action und Comedy hatten wir auf Platz 14, nun kommen wir zur Krimikomödie. Rita Falks Eberhofer-Romane über einen bayrischen Landpolizisten erfreuen sich zu Recht großer Beliebtheit. Amüsant, sympathisch und flott geschrieben sind die Bücher, und eben diese Attribute übersetzen die Eberhofer-Filme perfekt ins Medium Kino. In seinem bereits dritten Leinwand-Abenteuer bekommt es Protagonist Franz (Sebastian Bezzel) mit einem ausgebüchsten Mörder (Gregor Bloéb) zu tun. Zwischen Leberkäsesemmeln, Baumarktausflügen mit der Oma und verweigertem Liebeskummer wird ermittelt, mal recht eifrig, mal eher gemütlich. Die beste deutschsprachige Komödie des Jahres.

11.

Wie man aus einer verhinderten Flugzeugkatastrophe ein hochspannendes und bewegendes Drama basteln kann ohne dabei auf die Pathos-Tränendrüse zu drücken, exerziert ist in der Hauptrolle zu sehen.

Knapp nicht in die Top 20...

... hat es "Swiss Army Man" geschafft. Der wie immer großartige ) entdeckt. Der Tote lernt nicht nur plötzlich zu sprechen sondern entpuppt sich auch (nicht zuletzt dank seiner Blähungen) als Allzweckwerkzeug. Gemeinsam machen sich die beiden in Richtung Zivilisation auf. "Unlustig und dumm" urteilen manche über den Film, "grenzgenial" urteilen andere. Dazwischen gibt es kaum Spielraum. "Swiss Army Man" ist eine so schräge wie kreative Abenteuerkomödie, die man aber besser nicht für den gemeinsamen Pärchenabend auswählen sollte.

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