Ingenieur adoptierte Sohn von Flüchtling - abgezockt

Wegen Betruges und Erpressung musste jetzt ein gebürtiger Serbe (41) in Wr. Neustadt auf die Anklagebank. Brisant: Das Opfer war ausgerechnet der Geschäftspartner und Freund.

Die Gutmütigkeit eines Diplomingenieurs hatte ein 41-Jährige offenbar schamlos ausgenützt. Der im Jahr 2006 aus Serbien gekommene Flüchtling handelte, gemeinsam mit seinem Bekannten, mit Autos. Über eine Million Euro soll sich der 41-Jährige vom Ingenieur ausgeborgt haben, zahlte zwar immer wieder Teilbeträge zurück, um sich sofort wieder Geld auszuleihen. Unterm Strich fehlten dann 240.000 Euro. Es soll auch zu einem Erpressungsversuch gekommen sein.

Brisant: Der Ingenieur hat den Sohn des Angeklagten adoptiert. Vor Gericht in Wr. Neustadt wurde der 41-Jährige (Anwalt Alexander Philip) wegen Betruges zu zwei Jahren teilbedingter Haft, davon acht Monate unbedingt, verurteilt. Der Erpressungsvorwurf hielt vor Gericht nicht stand. Der Richterspruch ist nicht rechtskräftig.

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