Betrugsverdacht – 130.000 Euro aus FF-Kasse weg

130.000 Euro fehlen aus der Feuerwehrkasse.
130.000 Euro fehlen aus der Feuerwehrkasse.Getty Images/iStockphoto (Symbol)
Betrugsverdacht im großen Stil bei der Feuerwehr Grunddorf: Der langjährige Verwalter soll Geld abgezweigt haben.

Die Fall flog Ende Februar auf: In der Kasse der Feuerwehr Grunddorf in der Gemeinde Grafenegg im Bezirk Krems-Land fehlten knapp 130.000 Euro.

Bei der Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeug für die Florianis kam es zu den Ungereimtheiten. Ein Horner Ford-Händler schickte laut "NÖN" eine Mahnung an die Wehr. Das Geld war nicht überwiesen überwiesen worden, am Konto der Wehr waren aber statt den über 130.000 Euro nur noch rund 5.000 Euro oben.

Polizei ermittelt

Gegen den mutmaßlichen Betrüger (46), langjähriger Verwalter der Wehr, laufen nach seiner Selbstanzeige laufen polizeiliche Ermittlungen. Unter anderem soll er mit gefälschten Kontoauszügen operiert haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

"Die Summen, die auf den Kontoauszügen zu sehen waren, haben mit dem vermeintlichen Vermögen der Feuerwehr, das sich aus den Büchern ergeben hat, übereingestimmt. Deswegen hat niemand Verdacht geschöpft", heißt es seitens Feuerwehrjurist Gernot Rohrhofer gegenüber der "NÖN".

Abzweigungen über Jahre hinweg

Mit seiner Selbstanzeige und dem Austritt aus der Feuerwehr per 1. März kam der Verdächtige laut "ORF NÖ" einem Disziplinarverfahren zuvor. Der Mann soll über 30 Jahre Feuerwehrmitglied und 21 Jahre lang Verwalter gewesen sein. Wo das Geld geblieben ist, ist unklar. Die Abzweigungen dürften über Jahre erfolgt sein. Bei einem möglichen Prozess werde sich die Feuerwehr als Privatbeteiligte anschließen.

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