Betrugsverdacht bei Mitarbeiter von Wiener Wohnen

"Wiener Wohnen" hat am Donnerstag einen Mitarbeiter des Kundenzentrums zwangsbeurlaubt. Der Beschäftigte steht im Verdacht, sich mehrerer Dienstpflichtverletzungen schuldig gemacht zu haben. Die städtische Gemeindebauverwaltung hat ein Suspendierungsverfahren eingeleitet und Anzeige wegen Betrugsverdachts erstattet.

"Wiener Wohnen" hat am Donnerstag einen Mitarbeiter des Kundenzentrums zwangsbeurlaubt. Der Beschäftigte steht im Verdacht, sich mehrerer Dienstpflichtverletzungen schuldig gemacht zu haben. Die städtische Gemeindebauverwaltung hat ein Suspendierungsverfahren eingeleitet und Anzeige wegen Betrugsverdachts erstattet.

Der Mitarbeiter soll laut Wiener Wohnen seine abgerechneten Arbeitszeiten nicht eingehalten und sich unerlaubt vom Dienst entfernt haben. "Gleichzeitig hat sich auch der Verdacht erhärtet, wonach der Beschuldigte der Unternehmung Wiener Wohnen Aufwandsentschädigungen für Leistungen verrechnet hat, die von ihm nicht erbracht worden sind", begründete man die Anzeige.

Der finanzielle Schaden kann noch nicht beziffert werden.

Erste Hinweise bzw. Ermittlungsschritte hat es im Spätsommer gegeben. Im Zuge der disziplinarrechtlichen Schritte ist der Mitarbeiter auch mit dem Vorwurf einer nicht gemeldeten Nebenbeschäftigung konfrontiert worden. Diesbezüglich ist er am Donnerstag erstmals im Bundesamt für Korruptionsprävention einvernommen worden.

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