Betrugsversuch: 750 Euro für "Schein-Wohnung"

Die AK Niederösterreich warnt: Vorsicht bei Wohnungs-Schäppchen! (Symbolbild)
Die AK Niederösterreich warnt: Vorsicht bei Wohnungs-Schäppchen! (Symbolbild)Bild: iStock
Da hat sich ein Student (19) aus Krems nicht lumpen lassen. Bereits vor Besichtigung einer Wohnung sollte er Geld überweisen. Er ging direkt zur AK Niederösterreich.
Für sein Studium in Wien war der junge Kremser auf der Suche nach einer leistbaren Wohnung. Im Internet wurde er dann fündig. Das vermeintliche Schnäppchen: 50 Quadratmeter zu 250 Euro pro Monat. Anton K. und sein Stiefvater waren hellauf begeistert. Als der Student dann aber um einen Besichtigungstermin bat, kam alles anders.

Betrugsverdacht

Von der Eigentümerin, angeblich eine Italienerin die aus beruflichen Gründen wieder in ihr Heimatland zurückgegangen sei, erhielt er die Nachricht, dass sie ihm gerne den Schlüssel zur Besichtigung per Post zuschicken könne, nachdem er zur Sicherheit eine Monatsmiete im Voraus und zwei Monatsmieten Kaution überwiesen hätte - insgesamt 750 Euro. Da gingen bei Anton K. die Alarmglocken an, er wandte sich mit seinem Stiefvater an die Arbeiterkammer Niederösterreich. Schnell war klar: Betrüger sind hier am Werk, die Unterkunft gibt es überhaupt nicht!

Ende gut...

"Zum Glück haben sich die beiden an die Arbeiterkammer Niederösterreich gewendet", so Christopher Maurer, Experte der AK- Wohnrechtsberatung. Auch AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ Vorsitzender Markus Wieser warnt: "Vorsicht bei Schnäppchen auf dem Wohnungsmarkt, gerade junge Menschen und Personen mit geringem Einkommen tappen oft in die Falle!" Wichtig sei es auf jeden Fall keine Zahlungen im Voraus zu leisten. Im Zweifelsfall könne man auf die Hilfe der Experten der AK Niederösterreich zählen, so Wieser.

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