2005 winkte Ahonen sogar ein Eintrag in die Geschichtsbücher. Der heute 45-Jährige flog in Planica, auf der damals größten Flugschanze der Welt, zur Rekordweite von 240 Meter. Allerdings konnte Ahonen den Sprung nicht stehen, stürzte. Deshalb ging der Skiflug-Weltrekord mit 239 Meter an den Norweger Björn Einar Romören.
Für den Sturz nach dem Rekordsprung von der größten Skiflug-Schanze der Welt gab es aber auch einen Grund, wie der Finne nun beim polnischen Portal "Onet" verriet: Ahonen war nicht ganz nüchtern.
"Am Samstagabend haben wir uns gedacht: Lasst uns ein paar Bier kaufen, die können wir dann am Sonntag nach dem Wettbewerb trinken", enthüllte der Finne. Es kam aber anders, denn der eingekaufte Gerstensaft wurde dann doch am Samstagabend getrunken. Die Party habe demnach bis Sonntagfrüh gedauert. Als Ahonen im letzten Bewerb der Saison wieder auf die Schanze musste, war er immernoch nicht komplett nüchtern.
"Es wurde dann recht schnell Zeit, wieder zu springen – auf einer Riesenchanze. Und dann hatte ich die Chance auf den Weltrekord", erinnerte sich der heute 45-Jährige. Ahonen konnte den Satz nicht stehen. "Es war ein komplizierter Tag. Dass der Sprung aber so schlimm endete, war mein eigener Fehler", so der Finne. Wegen der Punkteabzüge rutschte der zweimalige Gesamtweltcupsieger auf den sechsten Platz zurück. Immerhin konnte er ohne schwere Verletzungen den Zielraum verlassen.