Betrunkene in ÖBB-Zug zieht vier Mal die Notbremse

Eine 37-jährige Wienerin wurde am Sonntag zum Ärgernis zahlreicher Fahrgäste in einem internationalen Reisezug der ÖBB. Die offenbar betrunkene Frau zog insgesamt vier Mal die Notbremse und musste schlussendlich von der Polizei aus dem Zug befördert werden.

Wie ORF-Radio Oberösterreich berichtet, stieg die Frau in Wien in den Zug Richtung Salzburg ein - bereits kurz darauf fiel die Dame unangenehm auf. Die alkoholisierte 37-Jährige rauchte im Speisewagen und ließ sich auch nicht vom ÖBB-Personal davon abhalten.

Im Raum Amstetten zog die Wienerin dann erstmals grundlos die Notbremse - nach einem kurzen Halt konnte der Zug wieder seine Fahrt aufnehmen. Es folgten noch drei weitere Versuche, den "railjet 66" lahm zu legen.

Bis zu sechs Monate Haft

Beim Hauptbahnhof in Linz wartete die Polizei auf die Betrunkene, um sie aus dem Zug zu geleiten. Die 37-Jährige erwartet nicht nur eine Geldstrafe von 320 Euro, sondern im Fall einer Verurteilung auch bis zu sechs Monaten Haft. Grund: Beim unbegründeten Ziehen der Notbremse handelt es sich um eine Straftat.

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