Betrunkener fährt im Tiefschlaf auf Autobahn

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Unglaublich, dass niemand verletzt wurde: Ein 46-jähriger Deutscher fuhr schlafend zwei Kilometer auf der Autobahn.
Nachkommende Autofahrer auf der deutschen A2 bemerkten am Sonntagnachmittag ein Fahrzeug, das in der Nähe von Helmstedt mit nur 20 bis 30 km/h auf dem linken Fahrstreifen fuhr.

Jeder, der an dem Auto vorbei wollte, musste stark abbremsen und die Spur wechseln. Dabei entdeckten einige, dass der Fahrer des langsamen Autos offenbar schlief.

Minutenschlaf

Jawohl, er schlief. Die Rede ist nicht von Sekundenschlaf, aus dem der Fahrer nach kurzer Zeit wieder hochschreckt, sondern von Tiefschlaf.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Etwa fünf Minuten lang fuhr das Auto mit dem schlafenden Fahrer dahin. Er kam zwei Kilometer weit, bevor das Fahrzeug ausrollte und an der Leitplanke stehen blieb.

Auf das Martinshorn und das Hupen der Polizei reagierte der Mann während dieser Zeit in keinster Weise. Stattdessen geriet sein Auto mehrfach auf den Grünstreifen in der Mitte der Fahrbahn. Auch das weckte den Mann nicht auf.

Polizei klopfte

Als das Auto zum Stehen gekommen war, schoben die Polizisten das Auto samt Fahrer auf den Pannenstreifen. Mehrmals mussten die Beamten gegen die Scheibe hämmern, bis der Mann endlich aufwachte. Ein Alko-Test ergab 2,7 Promille.

Das zerdellte Auto, dem auch ein Seitenspiegel fehlte, wurde abgeschleppt. Den Führerschein ist der 46-Jährige nun los.

(csc)

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